Hietzing - Im Schatten des Kaiserhauses
Ursprünglich war Hietzing ein am Fuß des Wienerwalds gelegener, beschaulicher Weinbauort, sein Aufschwung begann mit dem Bau der kaiserlichen Sommerresidenz Schönbrunn. Die Nähe des Hofes brachte eine verstärkte Bautätigkeit mit sich, galt es doch, Quartiere für Adelige und Beamte zu schaffen. Gleichzeitig entstanden Villen großbürgerlicher Familien, die der Hitze der engverbauten Stadt entkommen wollten. 1890 wurde der Ort nach Wien eingemeindet.

In die Musikgeschichte eingegangen ist das Hietzinger Vergnügungsetablissement Dommayer, in dem Johann Strauß Vater und Sohn triumphierten. Katharina Schratt empfing Kaiser Franz Joseph in ihrer Villa in der Gloriettegasse. Gustav Klimt ließ sich von den Rosen im Garten seines letzten Ateliers inspirieren. Josef Hoffmann, Ernst Lichtblau und andere prominente Vertreter des Wiener Jugendstils hinterließen ihre Spuren in der Architektur.
Treffpunkt 13., Am Platz, Ferdinand-Maximilian Denkmal
Termin(e) Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden.
Achtung
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