Wien 1918-1945: Turbulente Zwischenkriegszeit, Anschluss und Wien als Kriegsschauplatz
Mit dem Ende des 1. Weltkriegs war die ehemalige stolze Reichshaupt- und Residenzstadt der über 50 Millionen Einwohner zählenden Österreichisch-Ungarischen Monarchie zur „Wasserkopfhauptstadt“ eines Kleinstaates geworden, überproportional groß gegenüber der Größe von Restösterreich. Vorrangig war die Versorgung der Bevölkerung, die Schaffung einer neuen Verfassung und der Abbau des riesigen Verwaltungsapparats der Donaumonarchie.

Die Ausweitung des Wahlrechts schuf eine neue parteipolitische Situation, die Lage radikalisierte sich und fand traurige Höhepunkte im Brand des Justizpalastes 1927, der Ausschaltung des Parlaments 1933, den Februarkämpfen 1934 und dem Ende Österreichs durch den Anschluss an das Dritte Reich 1938. Massive alliierte Bombardements und die ‚Schlacht um Wien‘ hinterließen eine Stadt in Trümmern. Besuchen Sie mit uns die Orte, wo sich die Schlüsselereignisse dieser verhängnisvollen Jahre abgespielt haben.
Treffpunkt 1., Schmerlingplatz, Denkmal der Republik
Termin(e) Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden.
Achtung
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